Volksbegehren Artenschutz

Am 15. November hat das Bayerische Innenministerium den Antrag des Volksbegehrens genehmigt und den Eintragungszeitraum auf den 31. Januar bis 13. Februar 2019 festgelegt. Der BUND Naturschutz wird mit seinen 230.000 Mitgliedern das Volksbegehren aktiv unterstützen.

Richard Mergner, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz kommentiert: „Wir freuen uns, dass das Bayerische Innenministerium dem Antrag stattge-geben hat und die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift etwas für den Natur- und Artenschutz tun können. Der BUND Naturschutz arbeitet seit Jahrzehnten für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, der auch stark durch die Zerschneidung der Landschaft und den massiven Pestizideinsatz bedroht ist. Für den mitgliederstarken BUND Naturschutz ist es somit ein großes Anliegen, die Initiatoren bei der Durchführung des Volksbegehrens zu unterstützen.“.

Das Volksbegehren ist eine große Chance für eine echte Reform der Naturschutzgesetze. Einige wichtige Ziele in Kürze:

  • mind. 20 % Ökolandwirtschaft bis 2025,
  • Kein Umbruch von Dauergrünland
  • Kleinstrukturen in der Agrarlandschaft besser erhalten
  • Gewässerrandstreifen
  • 13 % Biotopverbund
  • Pestizidverbot in geschützten Biotopen und Schutzgebietener

Damit das Volksbegehren gelingen kann, müssen wir alle aktiv werden!

Auch in Schwabach hat sich ein Aktionsbündnis gegründet, Mitglieder sind:

ÖDP, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Die Linke, Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, Bayer, Landesverband der Imker, Evang. Luth. Kirchengemeinde Schwabach St. Martin, Kath. Dekanat Roth-Schwabach, Eine-Welt Laden Schwabach und der Grüner Gockel Unterreichenbach, Zivilcourage Roth-Schwabach.

Laden auch Sie Freunde, Bekannte, Kollegen zum Gang ins Rathaus ein. Plakate und Flyer liegen voraussichtlich ab 23.1.2019 im Bauernladen Schwabach, 2.Haut Schwabach, Die Ähre Schwabach oder im BUND Naturschutz Büro, Südl. Ringstr.17 (Dienstag 9-12 Uhr, Donnerstag 15 - 18 Uhr).

Melden Sie sich im Helferportal (Link öffnet am 22.01.2019) an und unterstützen Sie uns bei den Infoständen und der Verteilung von Infokarten oder als Rathauslotse.

Eintragungsräume und Öffnungszeiten für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“

vom 31.1.2019 bis 13.2.2019:

BürgerBüro im Rathaus (barrierefrei)

Königsplatz 1

Mo., Mi., Fr.: 8 - 18 Uhr

Di.: 8 - 12 Uhr

Sa.: 9 - 12 Uhr

Do., 07.02.: 14 - 20 Uhr

Wahlamt (barrierefrei)

Nördliche Ringstr. 2 a-c, 2. OG, Zimmer 2.16

Mo. - Fr.: 8 - 12 Uhr

Do. 31.01.: 14 - 17 Uhr

Do. 07.02.: 14 - 20 Uhr

Personalausweis nicht vergessen!

Neues vom Fledermausschutz

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es aus dem Bereich Fledermausschutz zu berichten. Eine von der Stadt Schwabach in Auftrag gegebenen Untersuchung befasste sich mit acht verschiedenen Flächen in Schwabach, die von der Fledermausgruppe als aussichtsreich eingeschätzt wurden. Tatsächlich konnten verschiedene Arten neu nachgewiesen werden: Mit der Mückenfledermaus die kleinste europäische Fledermaus, die Breitflügelfledermaus und die Nordfledermaus mit der höchsten Aktivität in Oberbaimbach

Um den Katzwanger Weiher hat die Dipl.- Biologin Bettina Cordes besonders viele verschiedene Aktivitäten von Fledermäusen nachweisen können. Dort gibt es auch eine große Zahl an Bäumen mit Baumhöhlen. Die ein oder andere davon beherbergt sicherlich ein Sommerquartier. Für genaue Nach-weise von Fledermausquartieren sucht der BN noch Mitstreiter. Spezielle Kenntnisse sind dafür nicht notwendig, nur eine große Portion Geduld und Freude daran sich in  der Natur aufzuhalten.

Auch die Fledermausexpertin Frau Cordes wird voraussichtlich im Sommer weitere Untersuchungen vornehmen, gedacht ist an vier neue Standorte und die genauere Untersuchung einiger Erstaufnahme-flächen. Derweil kümmern sich die Experten vor Ort um größere Gebäude, z.B. Kirchen und um den Aufbau einer sinnvollen gemeinsamen Datenbank.

Die Kreisgruppe hat sich zwei Fledermausdetektoren angeschafft. Dies können ggf. ausgeliehen werden.

Wildkatze in Schwabach

Wildkatze in der Brünst sorgt für ökologische Sensation weiterlesen