BN-Vorstand wiedergewählt

von links nach rechts: Susanne Ott, Martin Sauer, Ilse Belzner, Irmgard Adelmann, Anna Ortner, Norbert Brandt, Angelika Majchrzak-Rummel, Günter Grimm, Werner Sauer, Almut Churavy

Das Ergebnis der im Rahmen der Jahreshauptversammlung durchgeführten Vorstandswahl des BN Schwabach spiegelt das Vertrauen wider, das in das bewährte Führungs-Team gesetzt wird. Die Vorsitzende Almut Churavy, ihr Vertreter Martin Sauer, die Kassiererin Ilse Belzner und die Schriftführerin Irmgard Adelmann wurden einstimmig für weitere vier Jahre in ihrem Amt bestätigt.

Dass die mit den übernommenen Aufgaben verbundene Arbeit für die Gewählten weiterhin erhebliches Engagement erfordern wird, konnte schon den aktuell anstehenden Themen, die die BN-Vorsitzende eingangs skizzierte, entnommen werden. Da geht zum einen der Kampf gegen den globalen AKW- und Gentechnik-Wahnsinn in die nächste Runde. Zum anderen erfordern aber auch die vielen lokalen Umweltprobleme nach wie vor stete Aufmerksamkeit und das konsequente Einmischen der Naturschützer.

Die Bilanz der BN-Aktivitäten des vergangenen Jahres zeigt eindrucksvoll, dass sich der Vorstand hierbei auf einen breiten Stamm ehrenamtlicher Mitarbeiter stützen kann. So erforderten zum Beispiel die Betreuung der Mauerseglerpopulation, das Ernten und Pressen von Streuobst oder die Arbeiten in der Vogelschutzanlage und im Seminargarten, die Pflanzentauschbörse, das "Krötensammeln" am Amphibienzaun im Mainbachtal sowie die Beteiligung am Regionalmarkt großen persönlichen Einsatz.

Darüber hinaus engagierte sich der BN mit zwei Kindergruppen im Bereich Umweltbildung, bot zig Führungen an, gestaltete einen kompletten Umwelttag in der Zwieseltalschule und beteiligte sich mit einer Pflanzenausstellung Schwabacher Kinder an der Einweihung des Naturlehrpfads. Die Arbeits- und Gesprächskreise Energie, Alternative Wohnprojekte und Gentechnik nahmen sich weiterhin drängender Probleme an. Außerdem waren BNler im Einsatz bei Bürger-Solaranlagen sowie im Landschaftspflegeverband und bemühten sich um den Erhalt wertvoller Streuobstbestände und der dort vorkommenden Artenvielfalt. Die ersten Jungbäume aus eigener Nachzucht alter lokaler Sorten werden im Herbst – auch an private Interessenten – abgegeben.

Im Anschluss an den offiziellen Teil informierte Andrea Dornisch von der "Zivilcourage Roth-Schwabach" über die Problematik der Gentechnik. Eindrucksvoll wurden den angeblichen Zielen "Lösung des Welthungerproblems, höhere Erträge und weniger Spritzmitteleinsatz" die wahren Ziele "Verkauf von Saatgut + Spritzmittel im Doppelpack, Macht über Landwirtschaft und Nahrung, Lizenzgebühren durch Patente" gegenübergestellt und auf den verlogenen Gentechnik-Behördenfilz und die gekaufte Wissenschaft hingewiesen.